Nächste Bundespräsidentenwahl in Österreich:
spätestens im Jahr 2016
Meldungen:
Arnie als Präsident?
Wie im September in der Tageszeitung "heute" kolportiert wird, versucht
die SPÖ gerade Arnold Schwarzenegger (Ex-Gouverneur vom US-Bundesstaat
Kalifornien 2003-2011) als Präsidentschaftskandidaten für die
nächste Bundespräsidentenwahl in Österreich zu gewinnen.
Im Juni frühstückte Schwarzenegger bereits mit Bundeskanzler
Werner Faymann (SPÖ).
Problem: Der Republikaner Arnold Schwarzenegger ließ als Gouverneur
die Todesstrafe in Kalifornien exekutieren, was klar gegen die Menschenrechte
ist. Schwarzenegger wies alle Gnadengesuche ab. Es gab mehrere Hinrichtungen.
Daraufhin beantragte die Grazer KPÖ das Schwarzenegger Stadion umzubenennen,
was auch geschah. Sie heißt nun UPC-Arena.
Weiters zeugte Arnold Schwarzenegger während der Ehe mit Maria
Shriver ein Kind mit seiner Haushälterin. Dies stellt einen klaren
Scheidungsgrund dar. Die Scheidung ist im Laufen.
Im Januar 2006 wurde Schwarzenegger vom Parlament des mexikanischen
Bundesstaates Baja California Sur zur unerwünschten Person erklärt.
Die verschärfte Integrationspolitik des ursprünglich selbst in
die USA eingewanderten Schwarzenegger wurde von den mexikanischen Politikern
laut wikipedia als „rassistisch“ bezeichnet.
Seit 1983 ist Schwarzenegger US-Bürger.
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Österreichische Bundespräsidentenwahl 2010
| Dr Heinz Fischer (SPÖ) | Dr Rudolf Gehring (Christen) | Barbara Rosenkranz (FPÖ) |
Die große Überraschung bei dieser Wahl war, dass die Wahlbeteiligung
mit 53,6% so gering wie noch nie war. Damit wurde sichtbar, dass Bundespräsident
Heinz Fischer und noch mehr das Amt des österr Bundespräsidenten
ein deutliches Akzeptanzproblem bei der Bevölkerung hat. Im Anschluß
an die Wahl gab es heftige Debatten bei den Parteien und in den Medien,
ob man das Amt des Österreichischen Bundespräsidenten nicht einsparen
sollte. Das Amt bringt der Bevölkerung wenig und kostet viel zuviel
Steuergeld. Die anderen argumentierten, dass es besser wäre wenn es
keine Möglichkeit zur Wiederwahl gäbe.
Die Wahlbeobachter der OECD kritisierten die
Österreichische Gesetzgebung, die eine verdeckte Finanzierung der
Kandidaten ermögliche. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Offenlegung
der Finanzierung sei dringend notwendig und würde der Korruptionsbekämpfung
dienen.
Kandidaten am Stimmzettel und Wahlergebnis in %:
* Dr. Rudolf Gehring (Christenpartei): 5,4%
* Heinz Fischer (SPÖ): 79,3%
* Barbara Rosenkranz (FPÖ): 15,2%
(Die ÖVP schaffte es nicht, einen Kandidaten aufzustellen und
gab sogar eine Wahlempfehlung zum Ungültig-Wählen an ihre Anhänger
ab.)
* Wahlberechtigte: 6.356.620 davon sind 52% Frauen und 48% Männer
* Es gab ca 900.000 Erstwähler (14%) und 376.167 Wahlkartenwähler
(6%)
* Wahlbeteiligung nur magere 53,57 % inkl der Briefwähler
(Beim vorläufigen Endergebnis lag die Wahlbeteiligung sogar unter
50%!)
* abgegebene Stimmen 3.404.646, ungültige Stimmen 242.682, gültige
Stimmen 3.161.964
Wahlwerber, die es nicht am Stimmzettel geschafft haben:
* Harald Matschiner (Generationenpartei)
* Dr. Martin Wabl (Ex-SPÖ, Grüne),
* Raimund Bahr, (Gemeinderat von Sankt Wolfgang im Salzkammergut)
* Wolfgang Pöltl, (PFÖ Pöltl für Österreich)
* Ulrich Habsburg-Lothringen (Grüne; keine Unterstützung
der Bundespartei)
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Die weiter zurückliegenden Bundespräsidentschaftswahlen in Österreich:
Ergebnis der Bundespräsidentenwahl 2004 am 25. April 2004
Gesamtsumme der abgegebenen gültigen Stimmen: 4,136.016
Dr. Benita Ferrero-Waldner: 1,969.326 Stimmen 47,61 %
Dr. Heinz Fischer: 2,166.690 Stimmen 52,39
%
Ergebnis der Bundespräsidentenwahl 1998 am 19. April 1998
Gesamtsumme der abgegebenen gültigen Stimmen: 4.169.319
Mag. Gertraud Knoll: 566.551 Stimmen 13,6%
Dr. Heide Schmidt: 464.625 Stimmen 11,2%
Dr. Thomas Klestil: 2.644.034 Stimmen 63,4%
Ing. Richard Lugner: 413.066 Stimmen 9,9%
Karl Nowak:
81.043 Stimmen 1,9%
Ergebnis der Bundespräsidentenwahl 1992 am 26. April 1992:
Gesamtsumme der abgegebenen gültigen Stimmen: 4.645.177
Dr. Rudolf Streicher 1.888.599 Stimmen 40,7%
Dr. Thomas Klestil: 1.728.234 Stimmen 37,2%
Dr. Heide Schmidt: 761.390 Stimmen 16,4%
Robert Jungk: 266.954 Stimmen 5,7%
Zweiter Wahlgang am 24. Mai 1992:
Gesamtsumme der abgegebenen gültigen Stimmen: 4.443.386
Dr. Rudolf Streicher 1.915.380 Stimmen 43,1%
Dr. Thomas Klestil 2.528.006 Stimmen 56,9%
Bundespräsidentenwahl 1986, Erster Wahlgang: 4. Mai 1986
Gesamtsumme der abgegebenen gültigen Stimmen: 4.719.980
Dr. Kurt Steyrer 2.061.104 Stimmen
43,7%
Dr. Kurt Waldheim 2.343.463 Stimmen 49,6%
Dr. Otto Scrinzi
55.724 Stimmen 1,2%
Freda Blau-Meissner 259.689 Stimmen 5,5%
Zweiter Wahlgang am 8. Juni 1986
Gesamtsumme der abgegebenen gültigen Stimmen: 4.571.810
Dr. Kurt Steyrer 2.107.023 Stimmen
46,1%
Dr. Kurt Waldheim 2.464.787 Stimmen
53,9%
Bundespräsidentenwahl 1980 am 18. Mai 1980
Gesamtsumme der abgegebenen gültigen Stimmen: .430.889
Dr. Norbert Burger 140.741 Stimmen 3,2%
Dr. Willfried Gredler 751.400 Stimmen 16,9%
Dr. Rudolf Kirchschläger 3.538.748 Stimmen 79,9%
Bundespräsidentenwahl 1974 am 23. Juni 1974
Gesamtsumme der abgegebenen gültigen Stimmen: 4.630.837
Dr. Rudolf Kirchschläger 2.392.367 Stimmen
51,7%
Dr. Alois Lugger 2.238.470 48,3%
Informations concerning the Austrian presidential elections