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Wahlinformationen: OÖ-Wahlen
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24.4.2016 Bundespräsidentenwahl

Wichtige Infos zu den Öffnungszeiten der => Wahllokale in OÖ

27. Sept. 2015: Wahlen in Oberösterreich:
Die Landtagswahl, Gemeinderatswahlen und Bürgermeisterwahlen finden gleichzeitig statt.

Wahlergebnis: ÖVP 36,4% (-10,4%), FPÖ 30,4% (+15,1%), SPÖ 18,4% (-6,6%), Grüne 10,3% (+1,1%),
Nicht inm OÖ-Landtag vertreten werden sein: NEOS 3,5% (+3,5%), KPÖ: 0,8%, CPÖ 0,4%

Mögliche Koalitionen:  ÖVP-FPÖ, ÖVP-SPÖ, FPÖ-SPÖ,

Die Gewinner in OÖ sind:
* Der große Gewinner der oberösterreichischen Landtagswahl ist die FPÖ, die sich verdoppelt und nun zweigrößte Partei in OÖ ist.
* Die Grünen können leicht zulegen und liegen erstmals in OÖ über 10%.
* Die NEOS schaffen beachtliche 3,5%, scheitern aber an der undemokratischen 5%-Hürde.
* Eine Gratulation an die Meinungsforscher, die das Ergebnis sehr gut vorher gesagt haben

Die Verlierer in OÖ sind:
* Die ÖVP verliert über 10%-Punkte. Die Personen hinter dem Debakel: Landeshauptmann Pühirngen, ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner, WKO-Chef Leitl. Die ÖVP meint nach der OÖ-Wahl, daß es keine OÖ-Wahl war, sondern eine Abstimmung über Asylanten. D.h. die Asylanten sind schuld am Mißerfolg der ÖVP-OÖ, so die ÖVP  Josef Pühringer wollte jedenfalls am Wahlabend - trotz des Wahldebakels - nicht zurücktreten..
* SPÖ verliert ein Drittel ihrer Wähler und ist nur mehr auf Platz 3.
* ÖVP und SPÖ fallen auf historische Tiefststände
* Die ÖVP-Grüne Koalition in OÖ hat keine Mehrheit mehr
* Die NEOS scheiterten zum dritten Mal in Folge bei einer Landtagswahl. Nach Steiermark und Burgenland, jetzt auch in OÖ.
 

Kandidierende Parteien: ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grüne, Neos, "Die Christen" und die KPÖ.
(Leo Steinbichler´s Partei "Kompetenzplattform Wir für Oberösterreich'" (WFOÖ)  und die "UBLÖ Unabhängige Bürgerlisten Oberösterreichs" haben letztlich doch keinen Wahlvorschlag auf Landesebene eingereicht.

Kostenbeitrag der Parteien für die Einbringung des Wahlvorschlags zur Landtagswahl: 140 Euro

Wahlberechtigt sind alle Frauen und Männer,
    die spätestens am Tag vor dem Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben,
    am Stichtag die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen,
    am Stichtag in Oberösterreich ihren Hauptwohnsitz haben und
    vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen sind.

Stichtag: 7.7.2015

Mandate: Gewählt werden 56 Landtagsabgeordnete des oberösterreichischen Landtages.:

Mandatsvergabe im OÖ-Landtag ab 4%-Hürde: allen Parteien unter 4% werden die ihnen zustehenden Mandate geraubt und an diejenigen Parteien verteilt, die über 4% der gültigen Stimmen erreichten. Rechtsgrundlage ist § 65 Abs.1 der OÖ-Landtagswahlordnung.

Meinungsumfragen:
20.9.2015 OGM-Umfrage: ÖVP 36-37%, FPÖ 31-32%, SPÖ 17-18%, Grüne 9-10%, NEOS 2-3%, (Stichprobe  811 Interviews)
19.9.2015 Gallup-Umfrage: ÖVP 37%, FPÖ 29%, SPÖ 19%, Grüne 10%, NEOS 3%, (Stichprobe  400 Interviews)
Resümee: So wie es dzt aussieht wird die FPÖ der große Wahlsieger und kann mit einer Verdoppelung rechnen. Der große Wahlverlierer wird die ÖVP mit Verlusten von 9-10%, sowie die SPÖ mit ca 5%. Die NEOS werden voraussichtlich nicht in den OÖ-Landtag kommen.

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Unterstützungserklärungen: Parteien - die bis jetzt nicht im OÖ Landtag vertreten sind - brauchen 80 Unterstützungserklärungen von Wahlberechtigten in jedem der fünf Wahlkreise.
    Wahlkreis 1 - Linz und Umgebung: Stadt Linz und Bezirk Linz-Land.
    Wahlkreis 2 - Innviertel: Bezirke Braunau am Inn, Ried im Innkreis und Schärding.
    Wahlkreis 3 - Hausruckviertel: Bezirke Eferding, Grieskirchen, Vöcklabruck, Wels-Land und die Stadt Wels.
    Wahlkreis 4 - Traunviertel: Bezirke Gmunden, Kirchdorf an der Krems, Steyr-Land und die Stadt Steyr.
    Wahlkreis 5 - Mühlviertel: Bezirke Freistadt, Perg, Rohrbach und Urfahr- Umgebung.
Eintragungsfrist ist 7. Juli. bis 11. August 2015.
Jeder Wahlberechtigte kann pro Wahl eine Unterstützungserklärung für eine neue Partei abgeben.
Wo? In seiner Hauptwohnsitz-Gemeinde am Gemeindeamt bzw im Rathaus.
Dann die amtlich bestätigte Unterstützungserklärung an die jeweilige Partei zurücksenden.
Die Abgabe von Unterstützungserklärungen ist kostenlos.
Welche neue Parteien konnte man in OÖ unterstützen?  Christenpartei (CPÖ), Unabhängige Bürgerlisten Oberösterreichs (UBLÖ), ...

PS: Bei der letzten OÖ-Landtagswahl wurde die Kandidatur der "Nationalen Volkspartei" (NVP) verboten. Wird spannend, wievielen Parteien bei der kommenden OÖ-Landtagswahl verboten werden.

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