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Wahlinformationen: Vorarlberg-Wahlen:

24.4.2016: Bundespräsidentenwahl

Wichtige Infos zu den Öffnungszeiten der => Wahllokale in Vorarlberg  

 

Bürgermeisterwahlen 2015:
Weil es bei den Bürgermeisterwahlen in Bludenz und Hohenems zu Gesetzwidrigkeiten und Wahlmanipulationen gekommen war, mußten diese wiederholt werden.
In Hohenems gewann die Bürgermeisterwahl Dieter Egger von der FPÖ mit 56% vor Richard Amann (ÖVP) mit 24%.
 

Gemeinderatswahlen in Vorarlberg 2015:

Hier die wichtigsten Städteergebnisse:
Dornbirn: Wahlberechtigte:  36.134, Wahlbeteiligung:  54,2%
2015: ÖVP: 44,2%, SPÖ: 20,0%, FPÖ: 16,2%, Grüne: 14,0%, NEOS: 5,7%
2010: ÖVP: 51,8%, SPÖ: 20,6%, FPÖ: 14,5%, Grüne: 12,6%, DBK: 0,5%

Feldkirch: Wahlberechtigte:  24.422, Wahlbeteiligung:  51,5%
2015: ÖVP: 48,1%, Grüne 19,0%, FPÖ 17,3%, NEOS: 7,0%, SPÖ: 5,6%, WIR: 3,0%
2010: ÖVP: 67,6%, Grüne 15,0%, FPÖ: 9,6%, SPÖ: 7,8%

Bregenz: Wahlberechtigte:  21.051, Wahlbeteiligung:  52,6%
2015: ÖVP 43,9%, SPÖ: 22,9%, FPÖ: 15,5%, Grüne 14,0%, NEOS 2,7%, BD: 1,0%
2010: ÖVP 48,8%, SPÖ: 26,3%, Grüne 10,4%, FPÖ: 8,5%, BD: 4,4%, PIRAT: 1,6%

Hohenems: Wahlberechtigte:  11.436, Wahlbeteiligung:  61,6%
2015: FPÖ 42,4%, ÖVP 31,6%, Grüne 17,6%, BBH:4,3%, SPÖ: 4,2%
2010: ÖVP 43,8%, FPÖ: 22,7%, BBH:14,3%, Grüne:10,2%, SPÖ :9,1%
 
 

Wahlinformationen: Vorarlberg-Wahl 2014:
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Vorarlberg; (c) Bild: wikipediaWahltag: 21. September 2014.
Öffnungszeiten der Wahllokale: meist von 8-13 Uhr, manche sperren schon um 10.30 Uhr zu. Die kurzen Öffnungszeiten werden vermutlich zu einer geringen Wahlbeteiligung führen und das ist von der regierenden Politik so gewollt.
Gewählt werden 36 Landtagsabgeordnete für 5 Jahre.

Wahl-Hotline Telefon 05574-511-21880 im Amt der Vorarlberger Landesregierung:

=> Wahlergebnisse   => Parteien   => Kandidaten    => Themen  => Parteiprogramme
=> Wahlberechtigte   => Veranstaltungstipps   => Meinungsumfragen   => Postings



Ergebnisse der Vorarlberger Landtagswahl 2014:

Das Land Vorarlberg gibt die Wahlergebnisse bereits ab 11:30 Uhr - also noch vor dem Schließen der letzten Wahllokale - an die Medien weiter. => http://t.co/r0N2fu2lrH . (Das ermöglicht Wahlmanipulation, wird von der LAndeswahlbehörde aber offenbar in Kauf genommen.)

Wahlberechtigte gesamt  267.104,   Wahlbeteiligung  63,83 %,   Auszählungsgrad  100 %
Abgegebene Stimmen  170.480,  Gültige Stimmen  169.089 (99,18 %), Ungültige Stimmen  1.391 (0,82 %).

Von den gültigen Stimmen entfallen auf die
ÖVP 41,8%, FPÖ 23,5%, Grüne 17,1%, SPÖ 8,8%, NEOS 6,9%,
WIR 0,6 %, CPÖ 0,5 %, Piraten 0,5 %, Männerpartei 0,4 %.

Die Gewinner:
* Die NEOS erreichen 6,9% und ziehen erstmals in den Vorarlberger Landtag ein und zwar mit 2 Mandaten.
* Die Grünen erreichen 17,1% (+6,7%), ebenfalls ein Plus von 2 Mandaten.
* Die FPÖ in Hohenems wird stimmenstärkste Partei.

Die Verlierer:
* Die ÖVP verliert die absolute Mehrheit und zwar 9%-Punkte von 50,8 auf 41,8% bzw 18% ihrer eigenen bisherigen Wähler. Die ÖVP erlebt mit dem schlechtesten Ergebnis in Vorarlberg ein Wahldebakel und ist somit der ganz große Verlierer der Vorarlberger Landtagswahl 2014. Sie verliert 4 Mandate, nämlich 2 Mandate an die Grünen und 2 Mandate an die NEOS. Aber immerhin war das Ergebnis besser als die Vorhersagen der Meinungsumfragen bei 39%. Laut Bundesparteiobmann Mitterlehner hätte es auch schlechter kommen können. Der ÖVP hat es nur wenig genützt, daß der neue Finanzminister in der Bundesregierung, Hans Jörg Schelling, aus Vorarlberg kommt.
* Die SPÖ geht Richtung "Zwergenpartei". Die SPÖ verliert 1,3%-Punkte von 10,1% auf 8,8% bzw. 12% ihrer bisherigen Wähler. Die SPÖ ist damit erstmals in einem Bundesland auf unter 10% gesunken, ein Debakel für die Kanzlerpartei auf Bundesebene. Der Abwärtstrend der SPÖ unter Bundesparteiobmann Faymann setzt sich auch in Vorarlberg fort. Bundesparteiobmann Faymann hofft, daß der SPÖ-Spitzenkandidat Ritsch in Vorarlberg die richtigen Schlüsse zieht. Damit hat er ihm sehr diplomatisch den Rücktritt nahegelegt. Michael Ritsch wurde aber gerade erst für weitere 2 Jahre als SPÖ-Landesparteipobmann parteiintern gewählt.
* Überraschender Weise verliert auch die FPÖ von 25,2% auf 23,5% bzw 7%  ihrer bisherigen Wähler.
* Überraschend schlecht schnitten auch die neu kandidierenden Parteien ab. Weder die WIR-Plattform für Familien, noch die Christenpartei, noch die Piratenpartei und auch nicht die Männerpartei schafften ein Mandat, ja nicht einmal die 1%-Marke zu überschreiten.

Städteergebnisse:

Stadt Dornbirn:  Wahlberechtigte: 33.299 Menschen
     ÖVP 35,4%, FPÖ 24,0%, Grüne 21,4%, SPÖ 9,3%, NEOS 7,9%,
     WIR 0,5%, CPÖ 0,5%, Piraten 0,5%, Männerpartei 0,4%.

Stadt Feldkirch:  Wahlberechtigte: 22.119 Menschen
     ÖVP 36,8%, FPÖ 22,4%, Grüne 20,9%, SPÖ 8,4%, NEOS 8,4%,
     WIR 1,,4%, CPÖ 0,6%, Piraten 0,6%, Männerpartei 0,4%.

Stadt Bregenz:  Wahlberechtigte: 18.921 Menschen
     ÖVP 31,8%, FPÖ 21,1%, Grüne 19,8%, SPÖ 19,0%, NEOS 6,4%,
     WIR 0,4 %, CPÖ 0,4%, Piraten 0,5%, Männerpartei 0,5%.

Stadt Lustenau:   Wahlberechtigte: 15.029 Menschen
     ÖVP 37,4%, FPÖ 29,5%, Grüne 19,5%, SPÖ 5,8%, NEOS 6,2%,
     WIR 0,4%, CPÖ 0,4%, Piraten 0,5%, Männerpartei 0,4%.

Stadt Hohenems:    Wahlberechtigte:10.673 Menschen
     ÖVP 34,6%, FPÖ 35,3%, Grüne 16,8%, SPÖ 6,2%, NEOS 5,4%,
     WIR 0,5%, CPÖ 0,5%, Piraten 0,4%, Männerpartei 0,4%.

Stadt Bludenz:    Wahlberechtigte: 9.506 Menschen
     ÖVP 35,9%, FPÖ 22,2%, Grüne 15,6%, SPÖ 18,1%, NEOS 6,1%,
     WIR 0,6%, CPÖ 0,6%, Piraten 0,6%, Männerpartei 0,3%.

Stadt Hard:    Wahlberechtigte: 9.029 Menschen
     ÖVP 35,6%, FPÖ 24,8%, Grüne 18,1%, SPÖ 12,6%, NEOS 7,3%,
     WIR 0,3%, CPÖ 0,2%, Piraten 0,7%, Männerpartei 0,5%.

Interessantes Detailergebnis aus der Gemeinde Dalaas, Heimatgemeinde von NEOS-Parteichef Matthias Strolz. In Dallas erreichten die NEOS bei der
Nationalratswahl im September 2013 noch 39,9% und bei der
EU-Wahl im Mai 2014 noch 24,6%. Jetzt wurden den NEOS in Dalaas bei der Vorarlberger
Landtagswahl 2014 mit 12,6% die nicht vorhandenen Flügeln gestutzt. Offenar geht der NEOS-Hype zu Ende und die NEOS werden sich als Kleinpartei mit 5%-15% österreichweit etablieren und stabilisieren.

Mandate aufgrund von Vorzugsstimmen::
ÖVP: Christian Gantner (VP-Bürgermeister von Dalaas), Daniel Steinhofer
FPÖ: Christoph Waibel

Mandatsverluste aufgrund von Vorzugsstimmen:
ÖVP: Landtagsvizepräsident Peter Ritter, Präsident der Landwirtschaftskammer Josef Moosbrugger
FPÖ: vermutlich Landtagsvizepräsident Ernst Hagen




Wahlberechtigte / Wahllokale / Briefwahl

267.000 Wahlberechtigte bei der Landtagswahl:
Bei der Vorarlberger Landtagswahl wahlberechtigt ist,
* wer die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt,
* vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen ist,
* spätestens am Tag der Wahl das 16. Lebensjahr vollendet hat (jüngster Wähler ist somit am 21.09.1998 geboren) sowie
* am Stichtag der Wahl am 24. Juni 2014 in einer Gemeinde Vorarlbergs den Hauptwohnsitz hatte oder als ehemalige Landesbürgerin oder Landesbürger (Auslandsvorarlbergerin oder -vorarlberger) in die Wählerkartei aufgenommen wurde.
* EU-Bürger sind nicht wahlberechtigt.

Wahllokale:
Öffnungzeiten, Gemeinden und Adressen siehe => Wahllokale Vorarlberg

Wahlkarten / Briefwahl für die Landtagswahl:
Wenn Sie am Wahltag verhindert sind, dann können Sie unter Angabe eines Verhinderungsgrundes eine Wahlkarte für die Briefwahl beantragen.
   Noch bis Mittwoch, 17. September 2014, können Wahlkarten für die Vorarlberger Landtagswahl schriftlich beantragt werden. Mündlich direkt beim Gemeindeamt besteht diese Möglichkeit für die Wahlberechtigten noch bis Freitag, 19. September 2014, 12.00 Uhr. Auch schriftliche Anträge werden bis 19. September angenommen, wenn die Wahlkarte an eine bevollmächtigte Person persönlich übergeben werden kann.

Vorzugsstimmen: Auf Grund des heuer  novellierten Landtagswahlgesetzes können bei dieser Landtagswahl erstmals statt bisher drei nun insgesamt fünf Vorzugsstimmen an die Bewerberinnen und Bewerber der gewählten Partei vergeben werden. Zudem kommt den Vorzugsstimmen nun stärkeres Gewicht zu.

Keine Wahlpflicht: Aber Landeshauptmann Markus Wallner appellierte im Pressefoyer nochmals an die Bevölkerung, von ihrem Recht Gebrauch zu machen und zur Wahl zu gehen, um die Zukunft des Landes mitzugestalten.



Es kandidieren 9 Parteien:
Die alphabetische Reihenfolge lautet (in Klammer die Abkürzung am Stimmzettel)
CPÖ: Christliche Partei Österreichs
FPÖ: Vorarlberger Freiheitliche - FPÖ
Grüne: Die Grünen - Grüne Alternative Vorarlberg
M: Männerpartei für ein faires Miteinander
NEOS: NEOS Vorarlberg
Pirat: Piratenpartei
SPÖ: Michael Ritsch - Vorarlberger Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten
VP: Landeshauptmann Markus Wallner - Vorarlberger Volkspartei
WIR: WIR-Plattform für Familien
Anmerkung zur Kandidatur und Wahlanfechtung: “Die Buntkarierten“ dürfen nicht antreten, da sie zuwenig Unterstützungserklärungen gesammelt haben. Spitzenkandidat Thomas “Jogy” Wolfmeyer hat bereits die kommende Vorarlberger Landtagswahl beim Verfassungsgerichtshof angefochten. Der VfGH hat die Anfechtung in seinem Erkenntnis vom 22. August 2014 - wo nur 6 der 14 Höchstrichter entschieden haben - zurückgewiesen, da zu früh eingebracht.
Koalitionen: Markus Wallner (ÖVP) will eine Koalition mit der FPÖ doch nicht ausschließen. Was die ÖVP im Falle eines Rücktritts von Markus Wallner macht ist ungewiss.

Die Spitzenkandidaten und Wahlvorschläge mit allen Kandidaten:
Alton Christoph für die “WIR-Plattform für Familien”, weitere => Wir-Kandidaten
Dünser Erwin für die CPÖ, weitere => CPÖ-Kandidaten
Egger Dieter für die FPÖ; weitere => FPÖ-Kandidaten
Hausbichler Hannes für die Männerpartei, weitere => Männerpartei-Kandidaten
Gsellmann Friedrich für die Piratenpartei, weitere => Piraten-Kandidaten
Rauch Johannes für die Grüne, weitere => GRÜNE-KandidatInnen
Ritsch Michael für die SPÖ, weitere => SPÖ-Kandidatinnen
Scheffknecht Sabine für die NEOS, weitere => NEOS-Kandidaten
Wallner Markus für die VP; weitere => VP-Kandidaten
   Anmerkung: Überraschend ist, daß der Spitzenkandidat der VP - Landeshauptmann Wallner - nicht auf der Landesliste Vorarlberg kandidiert, dafür auf allen 4 Bezirkswahllisten parallel kandidiert. In einem Bezirk wird die VP wohl ein Mandat machen und damit ist sein Mandat sicher.
FPÖ-Spitzenkandidat in Vorarlberg Dieter Egger kandidiert gleich 5-fach. Das Vorarlberger Wahlrecht macht so etwas möglich.
Der Grüne Spitzenkandidat Rauch Johannes und die Nummer 2 Katharina Wiesflecker kandidieren 5-fach. Die können sich offenbar auch nicht entscheiden, für welchen Bezirk sie in den Vbg-Landtag einziehen wollen.
SPÖ-Vorarlberg pfeift personell aus dem letzten Loch. Die ersten 10 Kandidaten und -innen sind auf der Landesliste und in allen 4 Bezirken dieselben.
Die NEOS arbeiten mit der gleichen Wählertäuschung, wie die anderen Parteien. Ihre Spitzenkandidaten kandidiert gleich 5-fach, obwohl sie nur ein Mandat annehmen kann.



Heiße Themen in Vorarlberg:
* Asylquote wird von Vorarlberg derzeit nicht eingehalten: In welcher Gemeinde soll ein neues Asyllantenheim stehten?
* Bürgermitbestimmung durch mehr direkte Demokratie auf Gemeinde- und Landesebene und wie?
* Jede Stimme ist gleich viel Wert < ODER > 5%-Hürde für Kleinparteien für den Einzug ins Landesparlament.
* Mautflüchtlinge auf den Bundesstraßen: Maut für alle Straßen < ODER > gar keine Straßenmaut mehr?
* Richterin(in) als Testamentsfälscherin: Was tun für eine funktionierende Gerichtsbarkeit?
* TTIP & TISA-Abkommen < ODER > mehr Regionalwirtschaft und Importbeschränkungen.
* Wieviel Steuern zahlen für Wien und Brüssel (und Hypo Alpe Adria Bank)? < ODER > Steuergeld soll in Vorarlberg bleiben.
* Soll das Land Vorarlberg Haftungen für Banken und Firmen weiterhin übernehmen dürfen?
* Ausgewogenes Landesbudget und Sparen < ODER > kurzfristig Arbeitsplätze durch Schulden schaffen? Mehr Geld für Bildung? Mehr Soziales?
* Landesverteidigung < ODER > Bundesheer aushungern und abschaffen?
* Einheimische-Rabbatte beim Ski-Pass < ODER > doch das EU-Recht einhalten und alle EU-Bürger (inkl. Einheimische) gleich behandeln?
* In öffentlichen Krankenhäusern Vorarlbergs Abtreibungen von ungeborenen Babys durchführen? Auf Krankenschein? Auch für Ausländer?


Die Programme und wichtigste Inhalte der wahlwerbenden Parteien
bei der Vorarlberger Landtagswahl 2014 in alphabetischer Reihenfolge:
Vorab: Von Schuldenabbau im Land und den Gemeinden spricht keine Partei. Ebenso bleibt in allen Parteiprogrammen ungewiss, wie ihre jeweiliegen Forderungen finanziert werden sollen. (durch neue Steuern? durch mehr Schulden? durch Einsparungen bei anderen Bereichen?)
Freies Vorarlberg? Keine der kandidierenden Parteien strebt die Souveränität (Unabhängigkeit) Vorarlbergs und die Abspaltung von Österreich an (wie z.B. die Schottland vom United Kingdom oder Katalonien von Spanien.)

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CPÖ-Vorarlberg: Spitzenkandidat Erwin Dünser

Bundesobmann Dr. Gehring will mehr Gerechtigkeit für Vorarlberg
     Mit großer Freude und Dankbarkeit kommentiert der Bundesobmann der Christlichen Partei Österreichs (CPÖ) die erfolgreiche Kandidatur der Vorarlberger CPÖ bei der kommenden Landtagswahl am 21.9.2014. Insgesamt konnten 517 Unterstützungsunterschriften der Wahlbehörde vorgelegt werden, wodurch das Antreten in allen vier Wahlbezirken erreicht wurde.
     Die CPÖ wird mit Erwin DÜNSER, Jahrgang 1970, als Spitzenkandidat in den Wahlkampf gehen. Die übrigen Kandidaten werden in den nächsten Tagen gereiht und der Öffentlichkeit vorgestellt.
    Dünser wird inhaltlich die bisherigen Schwerpunkte der CPÖ (Lebensschutz – keine Öffnung der Vorarlberger Krankenhäuser für Abtreibungen; Ehe und Familie – die CPÖ verfügt als einzige der wahlwerbenden Gruppen über ein vollständiges Programmpapier, das auch wesentliche Aussagen zum Verhältnis der Geschlechter/Ablehnung der Genderideologie enthält) fortführen und um wichtige Themen aus Vorarlberger Sicht ergänzen.
Neben einer verantwortungsvollen Familienpolitik geht es Ihm um mehr direkte Demokratie sowie um die Arbeitsplatzsicherung durch nachhaltiges Wirtschaftswachstum.
     Gemeinsam wollen Gehring und Dünser mehr Gerechtigkeit in allen Lebensbereichen und durch Mut zur Wahrheit eine ehrliche Politik für Vorarlberg erreichen.
Nach dem Motto „Die Sorge um die Schwachen muss unsere Stärke sein“ werden mehr soziale Gerechtigkeit durch eine Senkung der Wohnkosten, vor allem für Jungfamilien, und eine sofortige Steuerreform für alle Österreicher durch Absenkung der Steuer- und Abgabenquote gefordert.
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FPÖ-Vorarlberg: Spitzenkandidat Dieter Egger

* Ein Vorarlberg, das allen Kindern Bildungschancen eröffnet, ihre Talente fördert und kein Kind «auf der Strecke» lässt.
* Ein Vorarlberg, in dem Migranten die Landessprache beherrschen, eine gute Ausbildung haben, unsere Werte respektieren und sich in unsere Gesellschaft einbringen.
* Ein Vorarlberg, das Menschen in Not rasch und unbürokratisch hilft, aber auch den Missbrauch von Sozialleistungen bekämpft.
* Ein Vorarlberg, das eine regionale Landwirtschaft fördert und wertschätzt – sowohl im Tal als auch im Bergland.
* Beschränkung des Ausländeranteils im sozialen Wohnbau pro Anlage mit max. 30 %, gute soziale Durchmischung
* Jedes Kind MUSS bei Schuleintritt die deutsche Sprache beherrschen
* Keine islamischen Machtsymbole, keine Moscheen mit Minaretten
* Potentiellen Sexualstraftätern muss klar gemacht werden, dass sie im Falle eines Vergehens die volle Härte des Gesetzes trifft. Wir brauchen eine deutliche Verschärfung des Strafrechts durch die Einführung von Mindeststrafen sowie die Erhöhung der Strafsätze bis hin zu lebenslänglich.
Ganzes => FPÖ-Programm Vorarlberg 2014
* Dieter Egger: Die FPÖ-Vorarlberg ist gegen den EURO-Austritt (Qu. Der Standard vom 4.9.2014).
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Grüne-Vorarlberg: Spitzenkandidat Johannes Rauch

* Krankenhäuser, Schulen, Pflegeheime kochen bio und kaufen regional ein.
* Verschränkte Ganztagsschulen ausbauen. Hier wechseln sich Lern-, Freizeit- und Übungsphasen kindgerecht ab. Dafür braucht es pädagogische Schulraumkonzepte.
* Die Ablehnung der Hochrisikotechnologien Fracking und Atomkraft ist für uns ein klarer Auftrag, die Energieautonomie konsequent voranzutreiben.
* Autofreies Wohnen ermöglichen. Daher sollten Wohnanlagen auch ohne Zwang zum eigenen Stellplatz errichtet werden können.
* Wirtschaftswachstum allein ist kein aussagekräftiges Kriterium: Wohlstand, Wohlergehen und Gesundheit der Bevölkerung zu Messgrößen für politische Steuerung machen.
* In unserem Zukunftsbild teilen sich Männer und Frauen Erwerbs- und Familienarbeit auf, zum Vorteil beider Elternteile und v .a. auch der Kinder.
* Flächendeckende LKW-Maut
* Kochen für alle in der Schule der 10- bis 14-Jährigen
* Familienzuschuss auch für alle Kinder unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft
* Allgemeines Wahlrecht für EU-BürgerInnen und Drittstaatsangehörige nach fünf Jahren Aufenthalt
* Quotenregelungen in Politik und in Aufsichtsräten
* Poltische Bildung als Pflichtfach
* Errichtung eines angemessenen Erinnerungszeichens an die Wehrmachtsdeserteure
* Bürgerbeteiligung verankern. Professionell ausgestaltete und begleitete Prozesse sollen für alle Planungen und Projekte ab einer bestimmten Größe und strategischen Bedeutung auf Gemeinde- und auf Landesebene zum Standard werden.
* Nein zum transatlantischen Freihandelsabkommen
Ganzes => Grüne-Programm Vorarlberg 2014
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Männerpartei-Vorarlberg: Spitzenkandidat Hannes Hausbichler

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Ausgangslag & Kritik: Die etablierte Politik schafft ein Gegeneinander.
Die heutige Politik verspricht allen Seiten unhaltbare Vorteile auf Kosten der Anderen. Doch es gibt bald nichts mehr zu verteilen, denn: So werden Menschen davon abgehalten, gemeinsam Wohlstand und Gerechtigkeit zu schaffen.Die Männerpartei wurde von Menschen gegründet, die am eigenen Leib erlebt haben, wie die Politik ein Gegeneinander in den Familien schafft, wie die Politik einen Keil zwischen Männern und Frauen treibt. Wir haben jedoch diese Erlebnisse nur zum Anlass genommen, um tiefer hinter die Kulissen der Politik zu blicken: Nicht nur im Familienrecht und der „Geschlechterpolitik“, in allen Bereichen des Lebens verschafft sich die Politik ihre Klientel, in dem sie unhaltbare Versprechungen auf Kosten der jeweils anderen abgibt. Sie gibt ihrer Klientel stets das Gefühl, benachteiligt zu sein und nur in der jeweiligen Partei Gerechtigkeit durch „gerechte Bevorzugung“ vertreten zu sehen. Was für uns an Kritik an der heutigen „Frauenpolitik“ begonnen hat,
wird durch die Männerpartei zur Kritik am System der heutigen Klientelpolitik: Diese Politik betreibt ein Gegeneinander– zwischen Frauen und Männern, Alten und Jungen, Armen und Mittestand, Dienstnehmern und der Wirtschaft. Dabei profitiert nur eine Klasse: Die Klientelpolitiker selbst! Unser Gemeinwesen nimmt jedoch schweren Schaden. Wir wollen:Miteinander Zukunft schaffen!
Die Männerpartei fordert:
* Das oberste Ziel: Solidaritätspolitik: Statt neiderweckende, einseitige und vorwurfsvolle Genderstudien zu betreiben, soll sich der Solidaritätslandesrat darum kümmern, das Gemeinschaftsgefühl der Menschen zu erfassen und nach Kräften zu fördern.
* Beratung und Förderung für die fairen Männer und Frauen. Gleichwertige Elternschaft für alle: Vätern und Müttern, die sich engagieren wollen, ist dieses Recht zu geben.  Durchsetzbares Kontaktrecht für Kinder und Eltern. Die Ausrede der Landespolitik auf den Bund gilt nicht. Vorarlberg hat den gesetzlichen Auftrag zur Wahrung des Kindeswohls. Mit diesem Auftrag in der Hand hätte es alle Befugnisse, wenn es nur endlich will.
* Die seelische und körperliche Gesundheit ist unser höchstes Gut. Die Landespolitik soll sich daher mit der Gesundheit der Menschen mindestens ebenso intensiv wie mit Geld befassen. Vorsorge ist dabei als beste und günstigste Gesundheitspolitik zu bevorzugen.
* sofortige Massnahmen gegen Vaterschaftsbetrug. Landesspitäler sollen diskret Vaterschaftstests kostenlos anbieten und Väter informieren. Die Jugendwohlfahrt soll Vaterschaftsbetrug als Kindeswohlgefährdung anerkennen, Bewusstsein schaffen und beraten.
* Wirtschafts, Finanz und Sozialpolitik: Miteinander für das Gemeinwohl Die Politik mag, wie immer, stets von Geld sprechen, kühne Forderungen in Prozent und Euro stellen und damit bare Münze versprechen. Die Männerpartei jedoch fasst Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik unter dem Begriff "Gemeinwohl" zusammen..Gemeinwohl bedeutet, miteinander Zukunft zu gestalten, statt gegenseitig auf Vorteile zu hoffen. Gemeinwohl bedeutet, dass jeder fair seinen Beitrag leistet. Dazu benötigen wir zuallererst eine neue Identifikation der Menschen mit dem Gemeinwohl. Die aktuelle Klientelpolitik ist daher abzuschaffen und durch Solidaritätspolitik zu ersetzen.
* Chancengleichheit statt Quote! Chancengleichheit ist nicht Ergebnisgleichheit . Die Quote ist keine Chancengleichheit, sondern das Gegenteil: Absichtliche Benachteiligung von Männern.
Ganzes => Männerpartei-Landesprogramm Vorarlberg 2014
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NEOS-Vorarlberg: Spitzenkandidatin Sabine Scheffknecht

Wirtschaft & Steuern:
Die Reduzierung des Steuersystems von sieben auf drei Einkunftsarten – selbstständig, unselbstständig und sonstige.
Weniger Steuerarten als bisher. Lohnnebenkosten senken. Keine Lohnnebenkosten für den/die erste Mitarbeiter_in. Dienstgeber- und Dienstnehmerbeitrag zusammenlegen. Alle Abzüge vom Bruttogehalt direkt am Kontoauszug detailliert darstellen.  Eingangssteuersatz senken. Steuerdschungel lichten – Mindestkörperschaftssteuer, Gesellschaftssteuer und Gebühren auf Rechtsgeschäfte abschaffen. Steuererleichterungen für private Investoren (Business Angels), neue Finanzierungsmodelle (zB Crowdfunding). Die Steuerhoheit der Bundesländer ist ein erklärtes Ziel.
Wahlrecht: Wir fordern, dass die Hälfte der Landtagsabgeordneten direkt vom Volk gewählt wird. Die zweite Hälfte der Mandate wird entsprechend dem Wahlergebnis über die Parteilisten zugewiesen. Sitzungen des Landtags und dessen Ausschüsse sollen künftig zu Randzeiten stattfinden. Regierungsmitglieder müssen sich vor ihrer Angelobung im Landtag einem Hearing mit Ablehnungsmöglichkeit stellen.
Transparenz: Wir wollen einen gläsernen Staat und keine gläsernen Bürger_innen. Die gesamte Verwaltung ist grundsätzlich öffentlich und nicht geheim zu führen.
Föderalismus leben: Gesetzgebung, Finanzierung (Steuerhoheit) und Letztverantwortung für Verwaltung sind immer auf derselben Ebene (Bund, Land) anzusiedeln.
Wir setzen uns für die Erweiterung der Steuerhoheit der Bundesländer ein.
Finanzen: Das Land und die Gemeinden müssen die ausgelagerten Gesellschaften und deren Bilanzen transparent machen – durch Veröffentlichung auf der Website des Landes Vorarlberg in gesammelter und strukturierter Form. Die Gehälter der Landesbediensteten werden nach fairen und leistungsorientierten Kriterien gestaltet. Alle öffentlichen Förderungen sind transparent zu machen.
Bildung: Schulleiter_innen sollen nicht von Behörden bestimmt, sondern nach öffentlichen Hearings von Lehrer_innen, Eltern, Schüler_innen und Trägerkörperschaften gemeinsam gewählt und auf Zeit bestellt werden. Sie bekommen Gestaltungsspielraum bei der Auswahl der Lehrer_innen und anderer Mitarbeiter_innen sowie bei der Verwendung der Budgets. Die Wahl des Kindergartens und der Schule muss auch im Pflichtschulalter im Ermessen der Eltern bzw. der Schüler_innen liegen und hat sprengelunabhängig zu sein. Ganztagsschulen sind ein wichtiges Instrument für Integration und Talentförderung.
Ganzes Programm für Vorarlberg => NEOS-Landesprogramm Vorarlberg 2014

Exkurs: NEOS-Ziele auf Bundesebene (Obmann Dr. Matthias Strolz aus Vorarlberg):
  NEOS sind für Freihandel:  Angelika Mlinar am 18.1.2014 auf die Frage von Erwin Enzenhofer zu TTIP: "Vielen Dank für Ihre Frage! Ich halte das Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU (kurz TTIP) für einen der wichtigsten Schritte, die wir in den nächsten Jahren setzten werden. Die EU braucht ein solches Abkommen, denn es wird entscheidend sein für die wirtschaftliche Entwicklung, denn wir hinken global hinterher und das muss sich ändern.  ... "
Nachfolgende Festlegung der NEOS: "TTIP könnte eine Möglichkeit darstellen, der Globalisierung eine „europäische Note” zu geben. Globalisierung formen und nicht fürchten muss unsere Devise lauten." aber "TTIP, wie es sich derzeit darstellt, können wir nicht unterstützen” => NEOS Webseite 26.3.2014
(Anm.: Dieses TTIP ist ein Handeslabkommen für den unbeschränkten Handel zwischen der EU mit USA.)
   NEOS sind für ein In- und Ausländerwahlrecht: "Integration wird am stärksten durch Teilnahme und Teilhabe gefördert. Daher sollte das aktive und passive Wahlrecht für EU-Bürger mit dem Mittelpunkt der Lebensinteressen in Österreich vom Gemeinderat bis zum Nationalrat und zum Bundespräsidenten eingeführt werden. Das aktive Wahlrecht für Personen aus Nicht-EU-Staaten sollte sich ebenfalls nach dem Wohnsitz richten, gegebenenfalls verbunden mit einer Mindestaufenthaltsdauer." (S. 69).
   NEOS für Privatisierungen: "Die Leistungen des Staates sind klar auf schlank gehaltene Verwaltungs- und Versorgungsleistungen sowie volkswirtschaftlich wichtige Infrastrukturleistungen zu beschränken. ... Öffentliche Anteile in Wettbewerbsbranchen wie Energie, Telekom und Schienenverkehr zugunsten der Staatsschuldentilgung weiter privatisieren." (S.29). Die NEOS-Spitzenkandidatn der EU-Wahl 2014 Angelika Mlinar sprach sich in der der ORF-Pressestunde am 4. Mai 2014 für die Privatisierung der Wasserversorgung, Schulen, Spitäler, Müllentsorgung usw. aus. Matthias Strolz sprach sich beim ORF-Sommergespräch am 11.8.2014 gegen die Wasserprivatisierung aus und verwies darauf, daß es in Vorarlberg (Erg. Red. "ohnedies") 120 privatrechtliche Genossenschaften gibt.
   NEOS zu Europas Rolle in der Welt: "Asylvollzug und –gerichtsbarkeit auf EU-Ebene verlagern; EU-Außengrenzen durch angemessene kompetenzmäßige, personelle und finanzielle Ausstattung von Frontex effektiv sichern, abschreckende Strafen für Schlepper." ... "Kooperation und Assoziierungsabkommen mit der Türkei vertiefen, die ergebnisoffenen EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei forciert fortführen" (S.23). "Gegen Fiskalunion und Eurobonds" (S.24). Die NEOS sind laut der Angelika Mlinar, Spitzenkandidatin für die EU-Wahl 2014, für die EU-Armee und für die Abschaffung des österreichischen Bundesheeres.
(Die Seitenangaben im Exkurs beziehen sich auf das NEOS-Programm "Pläne für ein neues Österreich" (Stand 2013)

PS: Bei den NEOS dürfte in Vorarlberg intern einiges schief laufen => Artikel auf VOL.at vom 10.9.2014
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ÖVP-Vorarlberg: Spitzenkandidat Markus Wallner

Auszüge aus dem ÖVP-Wahlprogramm:
* Vorarlberg stark und eigenständig: Wir sind überzeugt, dass vieles, was unsere Region betrifft, hier in Vorarlberg besser und effizienter gelöst werden kann als von Wien aus. Deshalb haben wir uns in der Vergangenheit für den Föderalismus stark gemacht und die Kompetenzen des Landes gegenüber Wien verteidigt (Anm.: Und wer Verteidigt die Kompetenzen Vorarlbergs gegen die Fremdbestimmung durch die EU?
* Politik für die Menschen – mit den Menschen: Mit der Änderung der Verfassung im Jänner 2013 hat Vorarlberg einen wichtigen Schritt hin zu mehr direkter und partizipativer Demokratie gemacht und die Bedeutung von Volksbegehren, Volksabstimmung und Volksbefragung ausdrücklich unterstrichen. Eine wichtige Methode, um die Menschen einzubinden, sind die Vorarlberger Bürgerräte, die mittlerweile halbjährlich landesweit stattfinden.
* Solide Finanzen – eine gute Basis für die Zukunft: Vorarlberg steht auf einem gesunden finanziellen Fundament. Unsere Devise – sparen, wo es möglich ist, investieren, wo es notwendig ist, und helfen, wo Hilfe erforderlich ist – hat sich bewährt: Während die finanzielle Situation in anderen Ländern in den letzten Jahren für Schlagzeilen sorgte, hat Vorarlberg einen stabilen und ausgeglichenen Haushalt vorgelegt. Keine Spekulationsgeschäfte mit öffentlichen Geldern.
* Flächendeckendes Kinderbetreuungsangebot:: Jedes Kind soll einen leistbaren ganzjährigen und ganztägigen Betreuungsplatz in vertretbarer Entfernung vom Wohnort oder Arbeitsplatz der Eltern bekommen können.
* Die Einkommensschere von Frauen und Männern zu schließen, ist ein wichtiges Ziel, das unter anderem durch Qualifikationsmaßnahmen, Bewusstseinsbildung
und Aufbrechen traditioneller Rollenbilder erreicht werden soll.
* Das Recht auf Asyl ist kostbar und darf nicht missbraucht werden. Daher müssen Ayslwerber unser Land verlassen, die in unserem Land straffällig werden und damit das Gastrecht missbrauchen. Anerkannte Konventionsflüchtlinge und Zugewanderte mit Niederlassungs- und Aufenthaltstitel sollen hingegen an der Gesellschaft aktiv teilhaben.
* Wohnen: Fortsetzung der Sanierungsoffensive: Für das Land Vorarlberg wird bis zum Jahr 2020 eine Reduzierung des Energieverbrauchs für Raumwärme um 20 % angestrebt. Überarbeitung Wohnungsvergaberichtlinien: Ziel einer Arbeitsgruppe mit dem Gemeindeverband ist die Erarbeitung von landesweit einheitlichen und transparenten Vergabekriterien von integrativen Miet- und Kaufanwartschaftswohnungen nach einer Dringlichkeitsreihung. Dies ist als eine Voraussetzung dafür zu sehen, regionale Ansätze in der Wohnungsvergabe verankern zu können.
* Herkunfts- und Gütesiegel für Lebensmittel: Unser Ländle steht für Qualität. Deshalb soll auf Basis des bestehenden Siegels „Ländle Qualität“ ein einheitlicher Lebensmittelstandard für Vorarlberg entwickelt werden. Darin werden Kriterien für Produktqualität, Tierschutz und Produktionsverfahren festgelegt, die über den gesetzlichen Anforderungen liegen. Der Verzicht auf Gentechnik ist für uns eine Selbstverständlichkeit.
* Ja zur Wehrpflicht: Das österreichische Bundesheer mit einem truppenführungsfähigen Militärkommando, Hochgebirgs-Jägerbataillon 23 und einer eigenständigen Miliz in Vorarlberg bleiben damit ein fixer und wichtiger Bestandteil unserer Katastrophenhilfeund Sicherheitsstrukturen.
* Öffentlicher Personennahverkehr: Ein wichtiger Schritt zur Attraktivitätssteigerung ist das neue Tarifsystem mit einer Jahreskarte um 365 Euro. Weitere Maßnahmen: Verbesserungen im Fahrplan und Serviceangebot sowie kontinuierlicher Umbau der Vorarlberger Bahnhöfe zu modernen Verkehrsdrehscheiben, die eine optimale Kombination von Bahn, Bus und Fahrrad ermöglichen.
Ganzes => Wahlprogramm der ÖVP-Vorarlberg

Anmerkungen Red.: Was beim ÖVP-Programm auffällt:
* Das ÖVP-Wahlprogramm wird mit 300 Seiten beworben, hat aber nur 153 Seiten.
* Das Thema Zuwanderung und die darausfolgenden Probleme werden nicht einmal erwähnt.
* Das Wahlrecht soll offenbar unfair bleiben. Die Abschaffung der 5%-Hürde für den Einzug in das Landesparlament ist bei der regierenden ÖVP kein Ziel. Die ÖVP hat diese undemokratische gesetzliche Bestimmung zum größten Teil mitzuverantworten.
* Die ÖVP hat Eigenständigkeit gegenüber "Wien" in Programm, aber nicht gegenüber "Brüssel". Dabei ist die EU das viel größere Problem der Fremdbestimmung.
* Das geplante TTIP-Freihandelsabkommen wird nicht erörtert.
* Kein Ziel für die ÖVP ist die Abschaffung der bestehenden Inländer- und Ausländermaut auf den Autobahnen und Schnellstraßen. Das sich daraus ergebende Problem ist der Umgehungsverkehr durch die Gemeinden z.B. in Hörbranz.
* Die diskutierten Grenzkontrollen der Bayern an der österreichischen Grenze sind kein Thema.
* ÖVP bekennt sich zur Wehrpflicht und Zivildienstpflicht, läßt aber offen, ob diese Pflicht nur für Männer oder auch für Frauen gelten soll.
* Als Landeshauptmannpartei wird die ÖVP vermutlich im Wesentlichen so weiter regieren wollen wie bisher. Volksabstimmungen hat es in Vorarlberg die letzten 5 Jahre unter der absoluten ÖVP-Herrschaft nicht gegeben und wird es vermutlich mit der ÖVP auch in den nächsten 5 Jahren nicht geben.

Aktuell:
* Der neue ÖVP-Chef und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner steht voll hinter den EU-Sanktionen gegen Russland. => ORF-Ö1 vom 13.9.2014
* ÖVP-Außenminister Kurz will Drohnen aus Österreich zur Überwachungen "unserer" Grenze zwischen Ukraine und Russland einsetzen => ORF-ZIB2 vom 12.9.2014
* Mitterlehner will die Wiedereinführung von Grenzkontrollen an Österreichs Staatsgrenzen prüfen => ORF vom 9.9.2014
* Am 26.8.2014 - 4 Wochen vor der Vorarlberg-Wahl - trat ÖVP-Bundesparteiobmann Michael Spindelegger zurück. Sein Nachfolger ist der ehemalige Wirtschaftskammerfunktionär und jetzige Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.
* VP-naher Verein erhielt 464.710 Euro vom Innenministerium (Die Innenministerin heißt Johanna Mikl-Leitner, ÖVP) => Der Standard vom 22.8.2014
* Vizekanzler und Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) an Verteidigungsminister Klug (SPÖ): "Heer nicht aushungern" => Die Presse vom 22.8.2014 (Das ist insoferne witzig, weil eben Spindelegger als Finanzminister lieber die Banken subventioniert und dem Bundesheer immer mehr Gelder kürzt.)
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Piratenpartei-Vorarlberg: Spitzenkandidat Friedrich Gsellmann

* Teilhabe am digitalen Leben: Die freie Kommunikation über digitale Netzwerke ermöglicht unserer Gesellschaft, die klassischen Freiheitsrechte wie Meinungsfreiheit und freie Entfaltung der Persönlichkeit zu stärken.
* Liquid Democracy Das langfristige Ziel der Piratenpartei Österreichs ist ein Systemwechsel von der repräsentativen bzw. direkten Demokratie hin zu einem System der Liquid Democracy.
* Familie ist, wo Liebe ist: Das traditionelle Familienmodell und moderne Lebensgemeinschaften stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern ergänzen sich, sind gleichwertig und sind auch gleichberechtigt vor dem Gesetz zu behandeln. Die persönliche Wahl des Modells ist als völlig wertungsfrei zu betrachten.
* Veröffentlichen statt Verheimlichen: Transparente Strukturen in der öffentlichen Verwaltung.
* Fahrscheinloser öffentlicher Personennahverkehr. stellt nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch für die Wirtschaft langfristig einen Gewinn dar
* Arbeit entlasten, Spekulanten besteuern.
* Cannabis ist kein Suchtgift. Strafverfolgung beenden, Organisiertem Verbrechen das Geld abgraben.
* Religion privatisieren. Strikte Trennung von Staat und Religion in allen Bereichen.
* Du bist kein Terrorist: Keine Vorratsdatenspeicherung.
* Alle Bytes sind gleich: Netzneutralität.
* Bedingungslos sozial: Bedingungsloses Grundeinkommen
Ganzes => Parteiprogramm der Piratenpartei
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SPÖ-Vorarlberg: Spitzenkandidat Michael Ritsch

7 mal 7 plus 7 starke Vorschläge für ein sozial gerechteres Ländle
Auszüge aus dem SPÖ-Wahlprogramm für Vorarlberg::
* Deckelung der Mieten im gemeinnützigen Wohnbau,
* Gemeinsame Schule – Modellversuch Vorarlberg
* Ausbau der Ganztagsschule und Überführung ins Regelschulwesen
* Für ein verpflichtendes zweites Kindergartenjahr
* Einrichtung eines Alzheimer-Telefons
* 1.500 Euro Mindestlohn: in jenen Branchen, in denen der Mindestlohn noch darunter liegt.
* Frauen in Führungspositionen: Vorschlag Nummer 42 enthält gar keine Forderung.
* Kein Fracking im Bodenseeraum: Wir werden nicht umhin kommen, die Ablehnung von Fracking im Allgemeinen und im Bodenseeraum im Besonderen immer wieder artikulieren zu müssen.
* Integration, Asyl und Toleranz: Es braucht eine gemeinsame Flüchtlingspolitik in Europa.
* Einführung einer Millionärsabgabe: Besteuerung hoher Vermögen ab einer Million Euro anheben.
* Verwaltungsreform vorantreiben. Sparen wir uns die BH’s: Bereits im Jahr 2010 haben die Vorarlberger Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten
vorgeschlagen, die Einsparung von Bezirkshauptmannschaften zu prüfen. Viele Aufgaben der Bezirkshauptmannschaften könnten vom Land oder von den Gemeinden wahrgenommen werden.

Aktuelles aus der SPÖ:
Bundeskanzler Werner Faymann hat als Regierungschef Österreichs die EU-Sanktionen gegen Russland mitbeschlossen.
Die SPÖ wird laut Meinungsumfragen ein Ergebnis unter 10% einfahren. Der Vorarlberger SPÖ-Chef Michael Ritsch macht aus der Not eine Tugend und schickt deshalb 20.000 Zwerge-Skulpturen in den Wahlkampf. Diese sollen der SPÖ 20.000 Stimmen und ein viertes Mandat bringen.
In Dornbirn wurde SPÖ-Landeschef Ritsch von 99% der Delegierten als SPÖ-Landesparteiobmann Vorarlbergs wiedergewählt.
Interne SPÖ-Streitereien, wer der verstorbenen Barbara Prammer im Nationalrat nachfolgen soll. Über Frauenquoten und SPÖ-Parteistatut => Der Standard 21.8.2014
Anrufung des SPÖ-internen Schiedsgerichts zur Einhaltung der SPÖ-internen Frauenquote: Antragsteller sind Sektion 8 der SPÖ in Wien-Alsergrund, die Sozialistische Jugend (SJ), Aktion kritischer Schüler (AKS), dem Verband sozialistischer Studenten (VSSTÖ)  und der Sektion Wilten Innsbruck. => NEWS.at vom 28.8.2014

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“WIR-Plattform für Familien”-Vorarlberg: Spitzenkandidat Christoph Alton

1.) Unantastbarkeit menschlichen Lebens ab der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. WIR unterstützen das JA zum Leben in allen Lebensabschnitten des Menschen.
2.) Damit Kinder sich entfalten können, brauchen sie die Liebe und Zuwendung von Mutter und Vater.
3.) Die Erziehungskompetenz im Bereich der Sexualaufklärung steht zu allererst den Eltern zu.
4.) WIR setzen uns ein für ein differenziertes Schulsystem.
5.) Kinder in politischen Entscheidungen berücksichtigen
6.) Freiheit und Verantwortung
Ganzes => WIR-Programm Voarlberg 2014

Medien:
Entscheidungshilfe der Wiener Zeitung => http://wahlhelfer.wienerzeitung.at/#question528
 



Veranstaltungstipps & Hörfunk-Sendungen:

ORF Radio Vorarlberg:
   5.9.2014 von 18 - 19 Uhr: Landtagswahl 2014 - Die Diskussion der Kleinparteien. Bei Radio-Vorarlberg-Politikexperte Erik Sandner kommen auch die Kandidaten der kleineren Parteien zu Wort: Hannes Hausbichler (Männerpartei), Christoph Alton (WIR), Erwin Dünser (Christliche Partei Österreich) und Friedrich Gsellmann (Piratenpartei Vorarlberg). Zum Nachhören => http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2666937/

   14.9.2014 ORF Diskussion mit der Hälfte der Spitzenkandidaten:
Die Gäste sind nur die Spitzenkandidaten, die im Landtag vertreten sind und die NEOS, die im Parlament verteten sind. Die anderen 4 Parteien sind nicht eingeladen. => ORF.at



Meinungsumfragen:

sagen der ÖVP schwere Verluste inkl Verlust der absoluten Mandatsmehrheit und der SPÖ ein Ergebnis von unter 10% voraus. Gewinner werden voraussichtlich alle anderen Parteien sein.
ÖVP 39,0%, FPÖ 25%, Grüne 14%, NEOS 9,5%, SPÖ 9,5%, Piraten ...%,CPÖ ....%, Männerpartei ...%, WIR ...%
Derzeit gibt es laut Meinungsumfrage noch 25% Unentschlossene.
Qu.: Meinungsforschungsinstitut Berndt im Auftrag der “Vorarlberger Nachrichten” (VN)
 

Weitere Infos:
Amtliche Webseite zur Vorarlberger Landtagswahl => Land Vorarlberg




Stellungnahmen & Postings::
 

23.9.2014 CPÖ zum Ergebnis der Vorarlberger Landtagswahl – Spiegelbild der österr. Politik?
Dünser und Gehring danken den Wählern und Unterstützern
Zum Ergebnis der Vorarlberger Landtagswahl haben der CPÖ-Spitzenkandidat Erwin DÜNSER und CPÖ-Bundesobmann Dr. Rudolf GEHRING nach dem enttäuschenden Abschneiden der CHRISTLICHEN PARTEI ÖSTERREICHS (CPÖ) übereinstimmend festgestellt, das für eine christliche Politik ein weitaus größeres Potential gegeben wäre als es im Wahlergebnis vom Sonntag zum Ausdruck kommt. Die CPÖ musste feststellen, dass viele Inhalte (Familie, mehr direkte Demokratie, Arbeitsplätze, etc.) zwar Eingang in die politische Diskussion gefunden haben, aber leider bei den Wählern nicht zu einer Stimme für die CPÖ führten. Trotzdem ist die CPÖ dankbar für jede Stimme und für die vielfältige Unterstützung im Wahlkampf. Das CPÖ-Team wird sich auch künftig mit voller Kraft für die Interessen der Vorarlberger einsetzen.
Kontaktadresse: Bundesobmann Dr. Rudolf Gehring, Tel. 0676 967 10 61
 
 
 
 


www.wahlinformation.at - Vorarlberger Landtagswahl 2014