29. September 2010: Steirische Landtagswahl
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Wahltermin:
Die steirische Landtagswahl 2010 wird am Sonntag,
den 26. September 2010 stattfinden. Wahlzeit ist höchstens
bis 16 Uhr.
Wahlergebnis:
Vorläufiges Endergebnis in % der Stimmen um 17:32 Uhr ohne
Briefwähler :
SPÖ 38,4%; ÖVP 37,1%,
FPÖ
10,8%, Grüne 5,3%,
KPÖ
4,4%, BZÖ 3,0%, CPÖ
0,7%
Die Mandatsverteilung (ohne Briefwahl) sieht so aus:
SPÖ 23 (-2), ÖVP 22
(-2), FPÖ 6 (+6), Grüne
3 (+/-0), KPÖ 2 (-2),
BZÖ
0
Landesräte im steierischen Landtag: SPÖ
4 (-1), ÖVP 4 (=), FPÖ
1 (+1).
Bundesräte im Parlament: Durch den
Verlust eines Landesrates verliert die SPÖ auch einen Bundesrat im
österreichischen Parlament an die FPÖ.
Ergebnis in der Stadt Graz: SPÖ 32,2% (- 0,9%), ÖVP 28,4% (- 2,7%), Grünen 12,8% (+ 2,2%), FPÖ 12,3% (+ 7,0%), KPÖ 9,7% (- 4,4%), BZÖ 3,6% (+ 1,5%). Wahlbeteiligung in Graz nur 55% !
Nachwähler?: Es wurden 63.219 Wahlkarten ausgestellt. Das sind 6,5% der Wahlberechtigten. Dieses können noch deutliche Veränderungen des Ergebnisses bringen. Umstritten ist, dass Briefwähler noch die ganze nächste Woche - verbotener Weise - wählen können, je nachdem, wie das vorläufige Wahlergebnis am heutigen Wahlsonntag ausfällt.
Wahlanalyse & Resümee:
* Die Wahlbeteiligung ging von 75,6% auf 64,2% zurück !!!
* Franz Voves (SPÖ) bleibt trotz 3,3% Stimmenverlusts vermutlich
Landeshauptmann der Steiermark. Die SPÖ verliert aber die Mehrheit
in der Landesregierung. Mit den Wahlkarten könnte noch 1 Mandat zur
KPÖ wandern.
* Mögliche Koalitionen sind nun SPÖ - ÖVP oder SPÖ
- FPÖ. Alle anderen Kombinationen gehen sich nicht aus. Franz Voves
(SPÖ) versteht sich wesentlich besser mit Gerhard Kurzmann (FPÖ),
als mit Hermann Schützenhöfer (ÖVP). Die SPÖ-Wien schäumt
bereits: Keine Koalition der SPÖ mit der FPÖ, jedenfalls nicht
vor der Wien-Wahl am 10.10.2010 (also in 2 Wochen.)
* Die ÖVP verliert 1,3% auf 37,1% und kommt auf das zweitschlechteste
Ergebnis seit 1945. Trotzdem wird gefeiert. Die Christenpartei (CPÖ)
hat der ÖVP vermutlich den Sieg - also die relative Mehrheit - gekostet.
Es hätte aber für die ÖVP noch schlimmer kommen können
und somit ist Jubeln angesagt.
* Die FPÖ verdoppelt sich auf 11% und wird sogar einen Landesrat
in der steirischen Landesregierung stellen. Die FPÖ ist der große
Gewinner der Steiermark-Wahl 2010. Das bringt massiven Rückenwind
für die Wien-Wahl in 2 Wochen.
* Die Grünen können in der "Grünen Mark" auf 5,3% leicht
dazugewinnen. Das ist für die in Bedrängnis gerate Obfrau Eva
Glawischnigg-Piesczek eine große Erleichterung. Immerhin haben die
steirischen Grünen unter Spitzenkandidat Werner Kogler diesmal die
Kommunisten überholt.
* Die KPÖ fallen vom 3 Platz auf den 5. Platz zurück. Ernst
Kaltenegger geht hier ab. Er zog sich aus gesundheitlichen Gründen
zurück.
* Das BZÖ schaffte den Einzug in den steierischen Landtag nicht.
Damit wird die Wien-wahl in 2 Wochen zur Schicksalswahl für das BZÖ.
* SPÖ und ÖVP verlieren zusammen 4,9%. Das ist der Denkzettel
an die derzeit noch regierende Bundesregierung von SPÖ & ÖVP.
* Franz Voves (SPÖ): "Ein historisches Traumergebnis für
die SPÖ-Steiermark. Wer hätte das vor 2005 gedacht, dass wir
es ein zweites Mal schaffen können, Erster zu werden."
* Hermann Schützenhöfer (ÖVP): "Wir sind dem Ersten
sehr nahe gekommen.“ Schützenhöfer will jedenfalls der FPÖ
ein Angebot machen, um mit Hilfe der FPÖ doch noch Landeshauptmann
der Steiermark zu werden. Das geht sich aber rechnerisch gar nicht aus.
* Gerhard Kurzmann (FPÖ): "Es bedarf einer anderen Politik.Bin
kein Königsmacher, da es um die Zukunft der Steiermark geht und nicht
um Könige".
* Bundesparteiobmann und Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) freut
sich riesig für Franz Voves über das Ergebnis. Ebenso freut sich
FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache für die steirische FPÖ.
VizekanzlerJosef Pröll (ÖVP): "Wir warten noch auf die Wahlkartenwähler".
* Wählerverzeichnisse: liegen von 10.8.-14.8.2010 auf.
* Wahlberechtigte: 966.881 Steirer; davon 500.241 Frauen und
466.640 Männer
* Was wird gewählt? 56 Mitglieder des Landtages Steiermark
(Landtagsabgeordnete)
* Wer kandidiert? SPÖ, ÖVP, FPö, Grüne,
BZÖ, KPÖ, CPÖ
Pro Wahlkreis sind 200 Unterstützungserklärungen von Wahlberechtigten
erforderlich. Es gibt 4 Wahlkreise. Somit sind 800 Unterstütznugserklärungen
für die landesweite Kandidatur notwendig. Eine Unterschrift eines
Landtagsabgeordneten reicht ebenfalls, um auf den steirischen Stimmzettel
zu kommen.
* Briefwahl & Wahlkarte:
Briefwähler brauchen eine Wahlkarte. Einen Wahlkartenantrag können
Sie bis zum 22.9.2010 schriftlich (E-Mail, Fax oder formloser schriftlicher
Antrag) oder bis zum 24. September 2010, 12 Uhr persönlich beim
zuständigen Wahlreferat stellen.
* Rechtsgrundlage: Grundlage: Landtagswahlordnung 2004 idgF
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* Bisherige Ergebnisse der Steirischen Landtagswahlen 1945 - 2010:
.
| Ergebnis in % der
Stimmen |
ÖVP | SPÖ | FPÖ | Grüne | BZÖ | KPÖ | LIF | Sonstige |
| 1945 | 53,0 | 41,6 | - | - | - | 5,4 | - | - |
| 1949 | 42,9 | 37,4 | - | - | - | 4,5 | - | 14,5 |
| 1953 | 40,7 | 41,1 | - | - | - | - | - | 18,2 |
| 1957 | 46,4 | 43,6 | 6,8 | - | - | 2,6 | - | 0,6 |
| 1961 | 47,1 | 41,7 | 7,2 | - | - | 3,8 | - | 0,1 |
| 1965 | 48,4 | 42,2 | 5,8 | - | - | 3,2 | - | 0,4 |
| 1970 | 48,6 | 44,7 | 5,3 | - | - | 1,4 | - | - |
| 1974 | 53,3 | 41,2 | 4,2 | - | - | 1,4 | - | - |
| 1978 | 52,0 | 40,3 | 6,4 | - | - | 1,3 | - | - |
| 1981 | 50,9 | 42,7 | 5,5 | - | - | 1,3 | - | - |
| 1986 | 51,8 | 37,6 | 4,6 | 3,7 | - | 1,2 | - | 1,2 |
| 1991 | 44,2 | 34,9 | 15,4 | 2,9 | - | 0,6 | - | 2,0 |
| 1995 | 36,3 | 35,9 | 17,2 | 4,3 | - | 0,6 | 3,8 | 2,0 |
| 2000 | 47,3 | 32,3 | 12,4 | 5,6 | - | 1,0 | 1,1 | 0,2 |
| 2005 | 38,7 | 41,7 | 4,6 | 4,7 | 1,7 | 6,3 | - | 2,4 |
| 2010 |
| Ergebnis in
Mandaten |
ÖVP | SPÖ | FPÖ | Grüne | BZÖ | KPÖ | LIF | Sonstige |
| 1945 | 26 | 20 | - | - | - | 2 | - | - |
| 1949 | 22 | 18 | - | - | - | 1 | - | 7 |
| 1953 | 21 | 20 | - | - | - | - | - | 7 |
| 1957 | 24 | 21 | 3 | - | - | - | - | - |
| 1961 | 24 | 20 | 3 | - | - | 1 | - | - |
| 1965 | 29 | 24 | 2 | - | - | 1 | - | - |
| 1970 | 28 | 26 | 2 | - | - | - | - | - |
| 1974 | 31 | 23 | 2 | - | - | - | - | - |
| 1978 | 30 | 23 | 3 | - | - | - | - | - |
| 1981 | 30 | 24 | 2 | - | - | - | - | - |
| 1986 | 30 | 22 | 2 | 2 | - | - | - | - |
| 1991 | 26 | 21 | 9 | - | - | - | - | - |
| 1995 | 21 | 21 | 10 | 2 | - | - | 2 | - |
| 2000 | 27 | 19 | 7 | 3 | - | - | - | - |
| 2005 | 24 | 25 | - | 3 | - | 4 | - | |
| 2010 |
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Stellungnahmen zur Steiermark-Wahl 2010:
* 26.9.2010 FPÖ-Jenewein: Faymann wird für die SPÖ
zunehmend zu einem "Masterproblem"
Auch
in der Steiermark kann die SPÖ nicht gewinnen! Die heutige Niederlage
der steirischen SPÖ ist ein Fanal und gleichzeitig zeigt sich, daß
die SPÖ unter Bundesobmann Werner Faymann keine Wahlen gewinnen kann.
Faymann ist in Wahrheit das "Masterproblem" für die SPÖ. In zwei
Wochen werden das auch die Wiener Genossen zu spüren bekommen. Durchhalteparolen
alleine werden das Wahldesaster jedenfalls nicht abwenden können,
so heute der Wiener FPÖ-Landesparteisekretär Hans-Jörg Jenewein
in einer Reaktion.
Besonders erfreulich sei die Tatsache, daß
trotz der großen medialen Skandalisierung unsere steirischen Freunde
ein tolles Ergebnis einfahren konnten. Aus dem Stand, aus der außerparlamentarischen
Opposition auf über 11% zu springen, sei eine tolle Sache und bedeute
auch für die Wien-Wahl großen Rückenwind, so Jenewein.
...
Rückfragehinweis: FPÖ-Wien, Pressestelle
OTS0061 2010-09-26/15:40
* 22.9.2010 Die antidemokratische Logik der FPÖ
Grüß
Gott!
In einer offensichtlichen FPÖ-Aussendung durch eine Art „FPÖ-Vorfeldorganisation,
die sich CWG nennt, kann man lesen, dass es sinnlos sei, Kleinparteien
zu wählen. Deren Stimmen würden im Reststimmenverfahren der ÖVP
und SPÖ zufallen. Wenn man dieser sinnlose Logik der offensichtlich
bezahlten FPÖ/CWG–Aussendung folgt müsse man die FPÖ wählen,
usw. Hier beweisen die Verantwortlichen der „FPÖ-CWG “ dass
sie nicht einmal den Sinn einer Demokratie verstehen wollen und dass sie
das Österreichische Wahlsystem ebenfalls absichtlich komplett falsch
interpretieren, um die christlich orientierten Wähler zu ihren Gunsten
zu täuschen.
Zur Geschichte:
Seit mehreren Jahren treibt die FPÖ ihr falsches Spiel mit den
Christen, wofür sie offensichtlich nun den Decknamen CWG (Christliche
Wählergemeinschaft) verwendet, um an die christliche Wählerschicht
besser heranzukommen, obwohl sie dadurch dem Ansehen der Christen in Österreich
nur schadet!
Die antichristliche Grundeinstellung der FPÖ zeigt sich an
nur 2 Beispielen:
• Das Anti-Minarett-Spiel hat mit der christlichen Grundeinstellung
absolut nichts zu tun.
• Fristenlösung: Auch da will die FPÖ nichts ändern,
denn es bleibt für die FPÖ offensichtlich ein unlösbares
schutzloses Schicksal für das ungeborene Baby, wenn es unter 12 Wochen
alt ist.
Diese Einstellung der FPÖ und Ihre offensichtlich bezahlte
pseudochristliche Vorfeldorganisation CWG hat mit einer christlichen
Weltanschauung absolut nichts zu tun!
Liebe Unterstützer und Sympathisanten, lassen Sie sich nicht verwirren.
Welcher Ungeist auch immer hinter dieser Aussendung steckt,
er will Sie gezielt verunsichern. Die beste Antwort ist am Wahltag das
Kreuz bei der CPÖ, der einzigen christlichen Partei. So können
wir das erforderliche Grundmandat in einem der 4 Wahlkreise erreichen.
Die FPÖ zu wählen kann niemals die Empfehlung eines christlich
Denkenden sein, denn diese Partei hat sich in der Steiermark noch nie mit
christlichen Werten in der Öffentlichkeit vorgestellt. Informieren
Sie auch Ihre Freunde und Bekannten, geben Sie am 26.09.2010 die richtige
Antwort und wählen Sie die Christliche Partei Österreichs (CPÖ).
Ich übernehme gerne Verantwortung für unsere Steiermark und werde
die Garantin für eine christliche Kultur in der Politik sein,
für mehr Ehrlichkeit und für den Dienst am Bürger.
Ihre Maria Fellner
* 1.9.2010: BZÖ-Grosz: "Nach Faul-Rücktritt ist Voves der
Nächste!"
Nach
dem Rücktritt des SPÖ-Nationalratsabgeordneten Christian Faul
meldete sich heute erstmals der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz
mit einer Rücktrittsaufforderung an Landeshauptmann Franz Voves
zu
Wort. "Nicht Faul mit seinen unzähligen Skandalen war das grundsätzliche
Problem der SPÖ, Franz Voves ist es selbst. Gerade dieser Nadelstreifsozialist
hat den moralischen Niedergang der steirischen SPÖ zu verantworten.
Die dumme Herumlügerei rund um die SPÖ-Skandalstiftung,
der Geruch der Parteienfinanzierung rund um den Verkauf des SPÖ-Hauses
an die Arbeiterkammer, reihenweise verlorene Prozesse, eine amtliche Bescheinigung,
dass er lügt, nicht eingehaltene Wahlversprechen, Proporz, Streit
und Stillstand sind Grund genug, dass auch Voves Anstand und Charakter
zeigen sollte und endlich zurücktritt. Spätestens mit der Wahl
befreien wir die steirische Politik auch von Voves", so Grosz.
... Und auch Voves wird zu spüren bekommen, dass man eine Funktion
des Landeshauptmannes nicht für parteipolitische Zwecke ungestraft
missbraucht", so Grosz. ...
Rückfragehinweis: BZÖ-Steiermark / Presse
OTS0042 2010-09-01/09:19
* 28.8.2010 ÖVP-Stummvoll zu SPÖ-Wahlauftakt: Für
oder gegen Eigentumssteuer?
"Ist
die SPÖ jetzt für oder gegen die Wiedereinführung der Vermögenssteuer
auf Eigentum", fragt ÖVP-Finanzsprecher Günter Stummvoll anlässlich
der heutigen Aussagen von SPÖ-Spitzenpolitikern beim SPÖ-Wahlauftakt
in der Steiermark. "Wenn es dort heißt, man werde gegen die auftreten,
die dagegen sind, dass Banken und Spekulanten für die Krise zahlen,
dann fragt man sich von wem die SPÖ hier eigentlich redet. Eine Bankenabgabe
ist zwischen ÖVP und SPÖ bereits vereinbart, eine Finanztransaktionssteuer
gegen Spekulation steht bereits im ÖVP-Perspektivenpapier und wurde
von Finanzminister Josef Pröll auf Ebene der Finanzminister in der
Eurozone bereits durchgesetzt", so Stummvoll. Ob die SPÖ über
ihre sieben Punkte hinaus eine Vermögenssteuer auf Eigentum einführen
will, blieb heute erneut unbeantwortet und damit der Mittelstand im Unklaren.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und
Medien
OTS0044 2010-08-28/14:14
* 24.8.2010 BZÖ-Grosz zeigt kein Verständnis für ATV-Diskussionsabsage
Kein Verständnis für die Absage der ATV-Diskussionsrunde zur
steirischen Landtagswahl zeigte heute der steirische BZÖ-Chef Abg.
Gerald Grosz. "SPÖ und ÖVP fürchten sich vor den Medien,
vor den steirischen Wähler und den Mitbewerbern. Die Wiener
Wahlkampfberater von SPÖ und ÖVP verstecken die zwei ramponierten
Platzhirschen Voves und Schützenhöfer, um die Katastrophe bei
der Landtagswahl für die gescheiterten Großparteien so gering
wie möglich zu halten. Wenn ATV nach dem Boykott von Voves und Schützenhöfer
die gesamte Wahldiskussion absagt, spielt man damit den gescheiterten Großparteien
direkt in die Hände. Diese Demokratieverweigerung öffnet in Zukunft
Tür und Tor, damit sich SPÖ und ÖVP die Einladungslisten
der Sender aussuchen können", so Grosz.
Grosz plädiert dafür, die Diskussion trotzdem
stattfinden zu lassen. "Anstatt Voves und Schützenhöfer könnten
wir auch zwei Strohpuppen hinstellen, der Unterschied zu den blutleeren
Gestalten in der Landesregierung ist ohnedies ein geringer", so Grosz.
Rückfragehinweis: BZÖ-Steiermark/Presse
OTS0113 2010-08-24/12:11
* 20.8.2010: "profil": Strafbescheide in Zusammenhang mit SPÖ-Stiftung
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden
Ausgabe berichtet, stellten die Finanzbehörden nun erste Strafbescheide
in Zusammenhang mit der umstrittenen Zukunft Steiermark Privatstiftung
der steirischen SPÖ aus. Konkret betroffen sind zwei mittlerweile
aufgelöste Tochterunternehmen der Privatstiftung, die Fortunacommerz
Vermögensverwaltung GmbH und die Fortunacommerz Vermögensverwaltung
GmbH & Co KG, über die der SPÖ-Landtagswahlkampf 2005 teilweise
abgewickelt wurde. Nach einer anonymen Anzeige hatten die steirischen Finanzbehörden
Ermittlungen wegen mutmaßlicher Steuervergehen aufgenommen. Eine
von der Finanz gesetzte Frist zur Vorlage der Fortunacommerz-Buchhaltungsunterlagen
ließ der mit der Causa befasste Wiener Steuerberater und ehemalige
SPÖ-Finanzminister Andreas Staribacher verstreichen. Laut "profil"
sprachen die Finanzbehörden daraufhin per Bescheid zwei Zwangsstrafen
nach Paragraf 111 der Bundesabgabenordnung aus - einen gegen die Fortunacommerz
Vermögensverwaltung GmbH, einen gegen die GmbH & Co KG. Strafausmaß:
jeweils 3000 Euro. Überdies wurde eine Nachfrist zur Vorlage der
Unterlagen bis Ende August gesetzt.
Rückfragehinweis: "profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534
70 DW 3501 und 3502
OTS0145 2010-08-20/13:03
3.8.2010 ÖVP Amon: Steirische SPÖ-Stiftung ist und bleibt
reinste Trickserei
"Das
Stiftungskonstrukt der steirischen SPÖ ist und bleibt die reinste
Trickserei. Sogar der Oberste Gerichtshof bestätigt: Diese Bezeichnung
trifft es auf den Punkt", stellt der steirische ÖVP-Nationalratsabgeordnete
Werner Amon klar und betont: "Nach wie vor bleibt die SPÖ-Steiermark
den Steuerzahlern 10 Millionen Euro schuldig." Während die SPÖ
immer wieder großspurig von Gerechtigkeit spricht, offenbart sich
hier ein ganz anderes Sittenbild. Die Aussagen von SPÖ-Landesgeschäftsführer
Vukan, wonach die Stiftung ordnungsgemäß aufgelöst worden
ist, bezeichnet Amon als "Chuzpe gegenüber dem österreichischen
Steuerzahler". Denn: "Nichts ist in Ordnung", so Amon, und weiter: "Die
SPÖ schuldet den Steuerzahlern Geld." Als Partei der arbeitenden Menschen
steht die ÖVP auf Seiten der Steuerzahler. Für sie braucht es
Fairness und Gerechtigkeit. "SPÖ-Landeshauptmann Voves ist daher dringend
gefordert, sich nicht länger aus der Verantwortung zu stehlen. Die
SPÖ soll endlich ihre Steuerschulden bezahlen und für die Gerechtigkeit
sorgen, von der sie immer redet", schließt Amon.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und
Medien
OTS0136 2010-08-03/15:00
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Anmerkung zur Steirischen Landtagswahl: "Steirerblut ist kein Himbeersaft", Reinhard P. Gruber im Buch: Aus dem Leben Hödlmosers. Also spielt nicht nur im Wiener Wahlkampf das Blut eine große Rolle.