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Wahlinformationen über Wahlen in Österreich:

15. April 2012 Innsbrucker Gemeinderatswahl
Wahlbeteiligung lag nur bei 50,7 % !!!
vorläufiges Endergebnis:
Stimmen Gemeinderatswahl:  ÖVP 21,7%, Für Innsbruck: 20,8%, Grüne 18,8%, SPÖ 14,8%, Rudi 8,0%, FPÖ 7,9%, Piratenpartei 3,9%, TSB 2,7%, KPÖ 1,4%
Mandate Gemeinderat: ÖVP 9, Für Innsbruck: 9, Grüne 8, SPÖ 6, Rudi 3, FPÖ 3, TSB 1, Piratenpartei 1
Bürgermeisterwahl: Christine Oppitz-Plörer 31%, Christoph Platzgummer 28% (ÖVP), Marie-Luise Pokorny-Reitter (SPÖ) 14%, Sonja Pitscheider (Grüne) 10%, Rudi Federspiel 9% , August Penz (FPÖ) 5%, Alexander Ofner 2%, Josef Stingl 1%
Die Bürgermeisterstichwahl findet in 2 Wochen am Sonntag den 29. April 2012 statt.
Mehr Infos => Wahlen in Tirol
 

Nächste Wahltermine:
 
 

Ende Oktober 2012: vorzeitige Neuwahl? => Nationalratswahl 2012 ?
Hauptgründe:
* EURO-Krise & EU-Krise
* schwere Korruptionsfälle mit unglaublichem Ausmaß
* schwere Budgetprobleme
* Wehrpflicht für Männer beibehalten?
* Verteidigungsminister Norbert Darabos
* ÖBB
* schlechte Schulpolitik - UNI-Politik - Bildungspolitik
* diverse geplante Volksbegehren
* entglittenes Justizsystem
* instabile ÖVP nach den Lobbyisten- und Korruptionsfällen
Mehr Infos => Nationalratswahl als vorgezogene Neuwahl ?

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Stellungnahmen & Postings:

8.10.2011 Primat des Individuums - oder: Wer pleite ist, hat keine Forderungen zu stellen...
"Der Staat", die Parteien, haben abgewirtschaftet! Nach dem Bankrott müssen sie auf das rechte Maß zurückgestutzt werden...
Wir - Österreich, die EU, die Welt - stehen vor einer finanziellen, kulturellen und ethischen Pleite. Schuld ist nicht zuletzt der oft blinde Glaube an verschiedenste Institutionen und deren meist eindimensionale Ideologien... Sie haben seit der Französischen Revolution - unter der Illusion der Plan- und Machbarkeit von fast allem und jedem - ein ungeheures System aufgebaut: aus Bürokratie, Kommerz, Konsum und Sozialismus.
   Wir brauchen jetzt eine innere Revolution des Individuums. Die Befreiung von all den überkommenen äußeren Autoritäten! Bisher haben
wir nur die Abhängigkeiten gewechselt. Jetzt müssen wir uns befreien.    Wenn angesichts der multiplen Pleite jetzt wieder einige einen "Primat der Politik" fordern, so glaubt man, nicht recht zu hören... Ein Staat der so versagt hat, soll auch noch gestärkt werden. Mit welcher Legitimation denn?
   Wir brauchen einen Primat der Individuen: Als Wähler, Käufer, Medienkonsumenten. Als Entscheidende und Urteilende - gegenüber Parteien, Industrien, Medien und Wissenschaft!  Alle Autorität dem Individuum - denn all die äußeren Autoritäten sind im wahrsten Sinne des Wortes alles schuldig geblieben... Sämtliche unserer Institutionen sind überfordert; sämtliche Ideologien wurden entzaubert. Eine echte Erneuerung ist nur noch von innen heraus möglich - und zwar beginnend bei jedem Einzelnen.
Rückfragehinweis:   Initiative MEHR WAHLRECHT / www.willwaehlen.at  OTS0035    2011-10-08/12:40

8.10.2011 "profil"-Umfrage: Ein Drittel der Österreicher würde eine Piratenpartei wählen
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, kann sich ein Drittel (31%) der Österreicher vorstellen, eine Piratenpartei zu wählen. ... 57% der befragten Österreicher würden laut der im Auftrag von "profil" vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung durchgeführten Umfrage hingegen keine alpenländische Piratenpartei wählen. 12% haben sich der Stimme enthalten. ...
Rückfragehinweis: "profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502 OTS0006 2011-10-08/08:00

19.9.2011: "KURIER"-Kommentar von Martina Salomon: Nonsensparteien auf Erfolgskurs: ein ernst zu nehmendes Alarmsignal.
Mit wie viel Prozent würden die "Piraten" in  den Wiener Landtag einziehen? Oder hätten die "Morgenmuffel" (die einst bei einer ÖH-Wahl antraten) in Österreich noch größere Chancen? Dass die "Piraten", die ihren Spitzenkandidaten per Los bestimmten und eigentlich kein Parteiprogramm haben, in Berlin knapp neun Prozent schafften, ist ein Alarmsignal für alle entwickelten Demokratien. In Reykjavik gewann übrigens 2010 der Komiker Jon Gnarr die Bürgermeisterwahl, der für "offene statt versteckte Korruption" eintrat. Österreich wäre für ihn sicher ein besonders gutes Pflaster.
   Im Ernst: Bisher musste man sich Sorgen um den Zulauf für populistische Heilsversprecher machen. Nun ist die Politikverdrossenheit der Wähler bereits so groß, dass sie ihre Stimme aus Protest oder aus Spaß Nonsensparteien geben. ...
Rückfragehinweis:   KURIER, Chefredaktion
OTS0194    2011-09-19/16:07
Anmerkung Red.: Die Partei von Jon Gnarr heißt übrigens "Besten Partei"
Posting: Kann man der Dame mitteilen, dass ein Komiker sicher nicht das größere Übel ist verglichen mit unseren Regierungskasperln und dass per Los bestimmte Spitzenkandidaten einer Partei es unter Umständen nicht schlechter machen als zwar „demokratisch“ gewählte Regierungsmitglieder, die aber nur EU-hörige Marionetten ohne erkennbaren eigenen Willen sind.
Vroni Lindinger,

26.6.2011 "trend": Mehr als jeder vierte Österreicher schätzt die Chancen einer neuen Partei hoch ein
market-Umfrage: Zufriedenheit mit Regierungsarbeit auf Rekordtief.
Die Negativ-Schlagzeilen rund um die Regierung und das Gefühl politischer Lähmung drücken auch die Bewertung der Regierungsarbeit durch die Bevölkerung drastisch nach unten - vor diesem Hintergrund werden einer neuen Partei in der österreichischen Politiklandschaft hohe Chancen eingeräumt. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage des Linzer market-Instituts für den "trend", das das Wirtschaftsmagazin in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe veröffentlicht. Demnach stufen 28 Prozent die Chancen einer "Reformpartei", die sich auf die Lösung der großen Zukunftsaufgaben wie Pensions-, Gesundheits- oder Bildungsreform konzentriert, als "hoch" ein. 9 Prozent würden eine solche Partei "sicher" wählen, 30 Prozent "eher doch". Auf die Frage, wer von mehreren angegebenen Kandidaten eine "Reformpartei" am besten anführen könnte, liegen Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl (19 Prozent), Ex-Finanzminister Hannes Androsch (16 Prozent) und Magna-Gründer Frank Stronach (15 Prozent) voran.
   Wie dramatisch die Zufriedenheitswerte mit der Regierung gesunken sind, belegen die market-Daten im Zeitvergleich: Aktuell sind 41 Prozent der Österreicher explizit unzufrieden mit Faymann, Spindelegger & Co., während nur sechs Prozent ausdrücklich angeben, zufrieden zu sein. Im Februar, kurz vor Josef Prölls Abschied aus der Politik, lagen die entsprechenden Werte bei 13 bzw. 33 Prozent. Im November 2008, unmittelbar vor dem offiziellen Abtritt der Regierung Gusenbauer-Molterer hatten sich Zufriedenheit und Unzufriedenheit noch mit je 26 Prozent die Waage gehalten.
Rückfragehinweis:   trend Redaktion, Tel.: (01) 534 70/3402
OTS0011    2011-06-26/08:00

Zitat:
"Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft werden, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst." (Platon 427-347 v. Chr.)

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